FERDY

der Naturgeist

FERDY

Ferdy ist einer der Naturgeister im Unterwald. Halb Tier, halb Mensch lebt er im Verborgenen. Aufgrund seines Aussehens erschrecken nämlich die Menschen vor ihm, lediglich kleine Kinder kennen keine Scheu.

Dabei ist der Naturgeist doch gar nicht zum Fürchten! Ganz im Gegenteil, sieht er nicht niedlich aus? Mit seinem zotteligen Haar, den kleinen Hörnern und den lustigen Ohren. Anstatt von Händen und Füßen hat er Klauen und Hufe, mit denen er aber genau so geschickt ist wie wir Menschen mit unseren Gliedmaßen.

Ferdy lebt eher abgeschieden vom sonstigen Treiben im Wald. Er ist mit Pfiffikus und Puck – ihr wisst schon dem Waldgnom und dem Zwerg – befreundet und trifft sich hin und wieder mit ihnen. Auch die beiden Schutzengeln – Goldlöckchen und Schneeflöckchen – hat er schon kennengelernt, als er selbst einmal Hilfe benötigte, und das kam so:

Ihr seht ja, dass Ferdy dort wo wir Menschen Füße haben, er Hufe hat. Er ist auch ziemlich geschickt damit unterwegs. Aber eines Tages an einem bitterkalten, eisigen Wintertag – Ferdy war auf dem Weg ins Hochgebirge, um nach den Gämsen zu sehen – rutschte er auf einem steilen, eisigen Fels aus, rutschte ein Stück bergab ... und war gefangen! Das saß er nun fest und konnte alleine weder vor noch zurück, noch dazu hatte er sich am Bein verletzt. Und das bei wirklich eisigen Temperaturen!

Doch noch während er darüber nachdachte, wie er sich aus dieser misslichen Lage befreien könnte, kamen zufällig die beiden Schutzengelchen angeflogen und brachten ihn mit vereinten Kräften in seine Höhle zurück. Danach verständigten sie Pfiffikus und Puck, die sich rührend um Ferdy kümmerten, bis er wieder ordentlich gehen konnte.

Als sein Bein wieder ganz gesund war, lud er seine Freunde und die Engelchen zu einem Fest in seine Höhle, als Dankeschön für deren Hilfe ein. Diese brachten auch noch ein paar ihrer Freunde mit – und es wurde ein wunderschönes Fest. Seither hat auch Ferdy noch mehr Freunde.